06.05.2017

Glasgow – Ardlui




Ganz kurz möchte ich noch auf den gestrigen Abend eingehen. Glasgow ist eine Stadt, die man durchaus besuchen kann. Glasgow war im Jahr 1990 europäische Kulturhauptstadt, und 2003 europäische Sporthauptstadt. 

Spuren der industriellen Revolution und moderne Architektur

Düstere Straßen 

In einem Pub neben meinem Hotel bestellte ich mir noch ein Bier, ein IPA, allerdings musste ich diese Bierhalle bald verlassen, den da herrschte ein derartiger  Geräuschpegel, kurz vor der Körperverletzung. 

Heute früh startete ich nach einem guten Frühstück in Richtung Glasgow Airport.  Dort traf ich einen ehemaligen Regensburger, Professor Dr. Alexander Lenz, Professor für Teilchenphysik. Er kommt gebürtig aus Waldkirchen, studierte in München, und kam dann zur Promotion und Habilitation nach Regensburg. Mit seiner Frau, einer Ärztin, baute er an der Uni ein Akrobatikprogramm auf, und leitet auch in Newcastle ein Gruppe mit circa 50 Leuten.

Um Professor zu werden erfordert es Fleiß, Durchhaltevermögen, Disziplin, Intelligenz und natürlich den entsprechenden Ehrgeiz. Um Hochleistungssportel werden zu wollen erfordert es die gleichen Tugenden. Und er vereint in seiner Person beides, den Intellektuellen Professor in Physik, und den Hochleistungssportler, Gewichtheber und Akrobatiker.

Das ist für mich äußerst bemerkenswert, wenn ich an meine eigene Zeit zurückdenke!

Mittag bin ich weiter gefahren in Richtung Loch Lomond. Die schottischen Highlands kommen immer näher, der Wind kommt aus östlichen Richtungen, das heißt, ich habe eher Rückenwind als Gegenwind. Ich bin heute über 90 km geradelt, flott vorwärts gekommen, das macht dann wieder mal richtig Spaß. Und diese Landschaft…..

Das ist auch ein kleines Paradies. Natürlich nach Bayern, Kärnten, Irland, dann kommt Schottland, genau kann ich mich aber nicht festlegen. Aber in Spanien ist es ebenfalls schön, Frankreich gefällt mir aber auch. 

Wichtig ist, dass man sich in die Gesellschaft und deren Sitten und Gebräuche einfügt und am Leben teilnimmt, dann ist es nahezu überall schön. 

Zwischenzeitlich hab ich mich mit einem Radfahrer unterhalten, der ein paar Jahre seines Lebens in Münster verbrachte, als Soldat bei der Army. Irgendwie ist man doch nie ganz alleine, allerdings muss man schon auf die Menschen aktiv zugehen. 

Heute bin ich das 2. Mal am Campingplatz. Nach nicht einmal 20 Minuten stand das Zelt, und die „Bettstatt“ war präpariert. Daneben sind 2 Schotten und zwei deutsche Mädels. In der Campingplatzkneipe gibt’s Livemusik…Whisky in jar… 

Das ist der perfekte Abschluss eines wunderschönen Tages. Raus der Millionenmetropole und rein  in die schottischen Highlands, was kann das Herz mehr begehren….

Ich werde morgen dann in Richtung Fort William fahren, dann geht es weiter nach Inverness. Von dort auf den Berühmten Whisky Trail, dann nach Aberdeen. Ich werde keinen Flug buchen, sondern versuchen mit einem Frachter mitzufahren!

Nach ein paar Eindrücke der Highlands bei strahlendem Sonnenschein.

Die Bilder kommen später, das Internet ist einfach zu langsam!



Abendstimmung am Loch Lomond

4 Gedanken zu “06.05.2017

  1. franzl56 7. Mai 2017 / 14:17

    wie hilft der ostwind, wenn du richtung norden fährst ?

    haste dir schon ein röckchen gekauft ?

    hde franzl

    Von meinem iPad gesendet

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    • Biker und Speaker 7. Mai 2017 / 21:10

      Habe die Ehre, natürlich funktioniert alles, außer die Internetverbindung hier in den Bergen.
      Liebe Grüße aus den Highlands

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