11.6.2017

Tromsø – Arctic Lyngen Siøcamp


Gestern Abend haben wir Nudeln mit Bolognese gekocht, das heißt vornehmlich Christian. Mir hats gut geschmeckt, obwohl ich die Bolognese anders mache. Sehr gut, außerdem sind die Kohlenhydrate für mich äußerst wichtig. Abends gab es noch ein dunkles Mack Bier in der ältesten Kinokneipe im Norden von Norwegen. 

Heute früh um neun Uhr kam der Startschuss in Richtung Nordkap. Es verbleiben immer noch ungefähr 550 Kilometer, vielleicht auch 600.

Das Wetter ist wieder einmalig und das Panorama zeigt sich von seiner schönsten Seite. Auf der Fähre von Breivikeidet nach Svensby wollte ich brav mein Ticket bezahlen, als mir gesagt wurde, Radfahrer seien hier frei. Kaum zu glauben, denn auch die Fähren kosteten hier bislang richtig Geld. 

Nach Verlassen dieser Fähre ging es wieder mal richtig ins Eingemachte. 4 bis 5 Beaufort (Windstärken), in Böen vielleicht sogar 6 bliesen mir frontal ins Gesicht, als wollten sie mir sagen, dreh um oder „go home“. Das kommt überhaupt nicht in Frage, wenn es auch wirklich brutal anstrengend ist, mit 11 km/h in der Ebene zu radeln. 21 Kilometer gegen diesen starken Wind, dann sollte es wieder auf die Fähre gehen, und zwar nach Olderdalen.

Beide Fähren hatten gerade angelegt, als ich ankam. Was für ein Dusel! Und für beide musste ich nichts bezahlen!

Je weiter ich in den Norden komme, umso weniger Frühjahr ist zu sehen, obgleich die Natur zu explodieren droht. Es ist warm mit ungefähr 15 – 16 Grad, Wasser ist genug da, und die Sonne gibt der Natur keine Minute der Ruhe, sie scheint Tag und Nacht!

Ich habe die letzten Tage viele Skitouren Geher gesehen, und mir scheint, dass die Verhältnisse dafür gut sind. Zumindest hat das ein einheimischer Tourengeher behauptet. 

Zum Glück kostet das Fotografieren nichts mehr, denn hier würde man arm werden. Schöner kann man sich das nicht vorstellen, wie es momentan hier ist.  Die Kombination von Wasser, den tiefverschneiten Bergen und diesem klaren und frischen Sonnenlicht, das ist für mich einmalig – aber auch die Ruhe, die innere Ruhe!

Ich bilde mir ein, dass man direkt zusehen kann, wie die Schneedecke schnell nach oben wandert. Von den Bergen kommen Sturzbäche nach unten, es scheint, der Winter würde fluchtartig ins Nirvana gejagt. Ich kann es zumindest mit meinen Worten nicht beschreiben.

Jetzt bin ich am Campingplatz angekommen, mit einem wunderbaren Blick nach Süden auf den Fjord und die umliegenden Berge und Gletscher. 

Das ist eine kleine Auswahl von Bildern!

Tromsø am Morgen 


Eismeerkathedrale von Tromsø

Ausblick vom Campingplatz 

Campingplatzlokal mit Gast

Gletscher 


Ankommende Fähre

3 Gedanken zu “11.6.2017

  1. franzl56 11. Juni 2017 / 20:01

    geile bilder. beneidenswert

    Von meinem iPad gesendet

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  2. Konrad Mundt 12. Juni 2017 / 13:14

    Halte durch!!!

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