26.7.2017

Heilsberg / Lidzbark

Gestern Abend hat sich das schlechte Wetter schon abgezeichnet. Täglich schaue ich mir mindestens 3 Mal den Wetterbericht und das Regenradar an, um so einigermaßen trocken über die Runden zu kommen. Der Wetterbericht sagte für heute Regen an, aber nur bis 10 Uhr. Als es mittags immer noch stark regnete, fragte ich die Dame, ob ich noch bleiben könnte. So war es dann, ich blieb. Jetzt ist es 18 Uhr, und es regnet immer noch in Strömen. Also besuchte ich heute die Sehenswürdigkeiten des Ortes, und das ist nicht viel. 

Das ist eine wunderbare Orangerie, mitten in einem Park gelegen, die man über eine Treppe durch den Garten erreicht. Genutzt wird die Orangerie für kulturelle Veranstaltungen.


Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Bei diesem starken Regen konnte ich dann kein Foto schießen, auch war das Licht denkbar schlecht. Weiter ging es dann zur Burg Heilsberg. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts vom Deutschen Orden erbaut, eine Kombination aus Kirche und Burg.

Heilsberg, wie alle Städte und Orte hier im Pommernland wurde im Krieg nahezu gänzlich zerstört, außer dieser Burganlage und wenigen anderen Gebäuden. Nachdem mir nun nichts besseres eingefallen ist, habe ich mich voller Interesse in das innen befindliche Museum gestürzt. Ich dachte mir, da ist es warm, und auch trocken.

Die Räumlichkeiten hier sind sehenswert.

Das ist ein Teil der Burganlage, in der jetzt ein, aus meiner Sicht relativ modernes und geschmackloses 4-Sterne Hotel fabriziert wurde. Um es anzusehen, habe ich mir einen ausgezeichneten Cappuccino genehmigt.

Stierblutdecke im ersten Stock der Burganlage!

Kellergewölbe 


Attraktiver Innenhof in der Burganlage!

Danach zog es mich ins Ortszentrum, wo ich mir in einer Konditorei nochmals einen Kaffee und ein Stück Kuchen genehmigte. Danach bin ich bei strömendem Regen zurück in meine Wohnung, in der guten Hoffnung, dass der morgige Tag mehr bringen wird.