15.09.2017

Stara Pazova – Kubin


Eines kann ich definitiv sagen, Serbien wird wohl nicht mein Land werden. Damit möchte ich nicht sagen, dass die Menschen unfreundlich wären, nein, ganz und gar nicht, doch muss hier noch sehr sehr viel passieren, damit man sich hier wohl fühlen könnte. Sicherlich ist die Adria Region ganz anders, aber hier – meine Güte kann ich nur sagen. Die Fahrt in die Innenstadt von Belgrad ist schon abenteuerlich, Schlaglöcher, Kopfsteinpflaster, was ich eher mit einem Trail über Felsen vergleichen würde, und eine fahrradfeindliche Fahrweise der LKW und Autofahrer. Die Stadt ist derartig hässlich, dass ich kurzerhand wieder floh. Lediglich die Region an der Donau ist sehenswert und gemütlich, denn das Leben spielt sich hier an der Donau ab. 

Das Leben im Fluss – dieses Thema hatten wir schon mal in Regensburg!

In jedem Winkel der Vorstadt findet man die wildesten Müllhalden, einfach furchtbar. Und wieder kann ich nur sagen, wir leben in der „heilen Welt“. Wer das nicht glaubt, soll einfach mal hierher fahren, oder nach Rumänien oder Bulgarien, oder  gar noch weiter weg. 

Wie gestern bin ich heute wieder 90 Kilometer gefahren, dabei hab ich ein deutsches Paar aus Eichach und ein französisches Paar aus Paris kennengelernt, alle 4 mit dem Fahrrad unterwegs zum Donaudelta.

Hier gibt es übrigens keinerlei Rauchverbot, weder in den Bars noch Restaurants. Zum Glück haben wir dieses Rauchverbot bei uns eingeführt.

Gemeinsames Mittagessen!

Vorstadt mit Blick aufs 12 Kilometer entfernte Belgrad!

Festung von Belgrad!

Blick auf die Donau……usw.

Wohnsituation…

Donauradweg