1.10.2017

Selianitika – Patras


Das hilft nichts, ich muss mich mit dem Gedanken vertraut machen, dass diese Reise bald zu Ende ist. Damit endet nicht nur diese Fahrradtour, es endet wohl auch die Freiheit, und der Sommer. Denn am Mittwoch früh werde ich im herbstlichen Venedig ankommen, und dann über die Alpen nach Hause treten. Die Planung der letzten Tage war vielleicht nicht gerade optimal, denn optimal wäre es gewesen, wenn ich morgen pünktlich zur Abreise in Patras angekommen wäre. Doch die letzten Tage war ich flott unterwegs, heute sogar mit einem flotten Rückenwind, den ich mir oftmals herbeigesehnt hatte. Das waren heute 36 Kilometer, also nicht der Rede wert. 

Das gestrige Hotel war hervorragend, genauso gut wie der frische Fisch, den ich direkt vom Grill serviert bekam. Heute früh konnte ich mir richtig Zeit lassen, das ist natürlich absoluter Blödsinn, denn ich könnte mir immer Zeit lassen. Das Wetter, das sich die letzten Tage eher kühl und regnerisch präsentierte, zeigte sich heute von seiner sympathischten Seite, und das ist weiß-blau! Die Bars, Cafés und Restaurants waren heute proppenvoll, die Griechen und die wenigen Touristen konnten richtig abchillen. 

Kurz vor der den Peleponnes und das Festland verbindenden 2,7 Kilometer langen Brücke wurde noch ein Volkslauf veranstaltet, bis ich in dieser alten Klosterruine ankam. Dort traf ich ein weißrussisches Ehepaar, und bat sie, von mir ein Foto zu machen. 

Weiter ging es die letzten 8 oder 9 Kilometer nach Patras. Dort fand ich sofort mein schon gestern gebuchtes Hotel. 

Ja, jetzt sitze ich in der Fußgängerzone bei einem griechischen Radler, schreibe das Tagebuch, und werde mir gleich ein Restaurant zum Essen suchen. Morgen heißt es mal richtig ausschlafen, wenns geht, die Stadz erkunden und dann am Hafen einchecken. Die Fähre habe ich schon gebucht.

Orthodoxe Kindstaufe mit weltlichen Gaben vor der Kirche 

Brücke vom Peleponnes zum Festland 


Bayerisch-weißrussische Begegnung vor dem alten Kloster

Ein Gedanke zu “1.10.2017

  1. Eschenwecker Anton 1. Oktober 2017 / 19:35

    … also dann ab nach Venedig und zur Alpenüberquerung. Schaust im Übrigen inzwischen aus wie da Musolini aus Regensburg, nach gut 15.000 km radeln, a bissel abgemagert halt 😆
    liebe Grüße und nix für unguat🤗

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