5.10.2017

San Donà di Piave – Gemona

Um 7 Uhr früh würde ich heute relativ penetrant geweckt, und zwar von meinem Handy Wecker. Den habe ich gestern ganz bewusst gestellt, weil ich damit schon gerechnet habe, dass ich nicht so schnell wach werde. Ich bin gestern während des hinlegens schon eingeschlafen, glaube ich zumindest. Also bin ich heute nach einem opulenten für Italien untypischen Frühstück wieder auf meinen Drahtesel gestiegen, um dann nach Udine zu kommen. Nach dem ich aber gut unterwegs war, habe ich mich entschieden weiter zu fahren und zwar nach Gemona, das waren dann insgesamt 107 Kilometer. Das Wetter war heute ziemlich bescheiden, es hatte bis Mittag dichten Nebel, mit einer Sichtweite von 50 Meter. Damit ich überhaupt gesehen werde, habe ich dann meine Stirnlampe hinten am Gepäckträger montiert. Das ist zwar kein Rücklicht, aber es ist so hell, dass mich jeder sehen muss. Erst ab Mittag konnte ich das Licht dann ausschalten. Morgen soll es übrigens dann besser werden, Sonne und Temperaturen bis 20 Grad.

Auf dem Schiff hat mir noch ein Venezianer erzählt, dass es hier viele unangenehme Mücken gäbe, und so ist es auch. Ich würde heute bedingt durch den massiven Angriff von Mücken und sonstigem Ungeziefer gezwungen, ausschließlich durch die Nase zu atmen. Ansonsten wird man automatisch zum Insektenfresser um funktioniert. Und da ist mir ein ordentlicher Schweinsbraten schon wesentlich lieber. 

Morgen werde ich dann meine beiden Satteltaschen mit der Post nach Hause schicken, sodass ich mein Gewicht deutlich reduzieren kann, sodass ich mich in den Bergen wesentlich leichter tun werde. Ich werde zunächst nach Pontebba fahren, und dann geht es über den Nassfeldpass nach Österreich, und zwar irgendwo in die Gegend von Hermagor. Übermorgen  weiter Richtung Villach, von dort aus habe ich dann mehrere Optionen. 

Ein nebliger Tag ohne Bilder geht zu Ende!