28. April 2019

Frisch geduscht und glücklich sitze ich jetzt im Gastgarten meines heutigen Hotels. Ein Radler hilft mir mein Flüssigkeitsdefizit auszugleichen. Das waren heute 76 Kilometer  und 580 Höhenmeter. Der Eurovelo 9 ist in Österreich nach wie vor, also seit Wien als Thermenweg bekannt. Insbesondere in der Steiermark fährt man von einem Thermalbad zum nächsten. Wunderbare Ausflugsgaststätten säumen den Radweg. Es geht permanent bergauf und bergab, ganz anders als ich das die letzten Tage gewöhnt war.

Dazwischen gibts überall Heurigen und Kürbiskernöl, das muss im Herbst traumhaft schön sein hier. Ich jedenfalls bin das erste Mal in der südlichen Steiermark, und sicherlich nicht das letzte Mal.

Während es zuhause scheinbar eiskalt und regnerisch ist, bin ich heute ab Mittag kurzärmlig geradelt, lediglich bei den Abfahrten wurde es dann frisch. Meine maximale Geschwindigkeit lag heute bei 68,7 km/h.

Unterwegs, mitten im Wald streifte ich eine Straußenfarm, und kam mit den Eigentümer ins Gespräch. Der Eigentümer machte dann von mir und einem Strauß ein Foto, und tatsächlich nannte er ihn Alois.

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Er schrie, Alois schau her, und ich meinte, das mache ich doch schon die ganze Zeit.

Der Tag ist wie im Flug vergangen, denn ich war den ganzen Tag körperlich gefordert.

Nach Maribor sind es gerade mal noch ungefähr 50 Kilometer, ich werde die österreichische Gastlichkeit und Kochkunst wahrscheinlich vermissen. Ich lasse mich da mal überraschen.

Wie ich dann weiterfahren werde, kann ich nicht sagen, ich denke, die nächste Station wird dann Ljubliana sein, dann soll es weitergehen nach Rijeka.

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Burg Neuhaus am Stubenberg

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Tagesetappe und Höhenprofil

 

4 Gedanken zu “28. April 2019

  1. Gabriel 28. April 2019 / 18:45

    Respekt! und weiterhin gute Fahrt-viele Grüße von Gabriel &Petra

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    • Biker und Speaker 28. April 2019 / 19:10

      Danke Gabriel, ich wünsche euch beiden noch viel Spaß auf der weiteren Reise und noch mehr in Györ. LG Alois

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  2. Walter Häge 29. April 2019 / 15:11

    Dein Höhenprofil sieht ja spektakulär aus, vor allem die Steilabfälle nach dem zweiten und dritten Berg. Das sieht ja nach freiem Fall aus oder hast du dich da abgeseilt? Gut dass du für den Rückweg eine andere Route gewählt hast. Weiterhin gute Fahrt

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